| Informationen zum Thema Lebendrupf |
![]() Sehr geehrte Kundschaft, wir bieten eine neue, reine, graue Daunenqualität von Jungmastgänsen an, die einen Daunenanteil von 90% und 10% Federnanteil aufweist. Diese Gänse werden nach 7 Wochen geschlachtet und gerupft, ohne das sonst übliche Zwischenabsammeln von Daunen (ohne Lebendrupf) Und das mit Garantie! Manche Anbieter sagen zum Beispiel: "Wir verwenden garantiert keine Daunen aus Lebendrupf" oder "Wir verabscheuen Lebendrupf". Solche Angaben sind irreführend und unseriös. Die Daunen können zwar vom Schlachtrupf stammen, das heißt aber nicht, dass diese Gänse nicht doch im Laufe ihres Lebens dem Zwischenrupf unterzogen wurden. Bei der hier angebotenen Ware ist das nicht der Fall. Man kann immer davon ausgehen, dass alle Gänse bis zu drei Mal zwischengerupft werden. Ein verantwortungsvoller Gänsefarmer wird das schonend während der Mauser tun, um seine Tiere nicht zu verletzen. Während der Mauser werden also in der Regel nur die losen Daunen im Brustbereich abgesammelt. Die vorliegende Daunenqualität kann im Prinzip für jede Steppvariante verwendet werden. Für Kissenfüllungen eignet Sie sich leider nur bedingt. Unsere 3 wichtigsten Jungmastgänse-Zudecken finden sie hier Axel Wage (Inhaber Bettenhaus Wage, Neustadt) ![]() Weitere Informationen zum Thema Daunengewinnung (Quelle: Online-Lexikon Wikipedia) Grundsätzliches Grundsätzlich wird bei der Daunengewinnung zwischen „Lebendrupf“ (auch Pusztarupf“ genannt) und „Schlacht“- bzw. „Totrupf“ unterschieden, das heißt, Daunen können sowohl zu Lebzeiten eines Vogels als auch erst nach dem Tod bzw. Schlachten gewonnen werden. Eine Sonderstellung nehmen Eiderdaunen ein. Sie stammen von freilebenden Eiderenten (Somateria mollissima) und werden aus deren Nestern gesammelt, die von den Weibchen bei der Brut mit eigenen Bauchdaunen ausgepolstert werden. Federn und damit auch Daunen fallen insbesondere in den Ländern an, in denen in großem Umfang Geflügelzucht betrieben wird. Über 90 % des Weltaufkommens von Daunen und Federn wird durch Schlachtrupf gewonnen. Die Tiere werden geschlachtet und anschließend zumeist maschinell gerupft, bevor das Fleisch in die Weiterverarbeitung geht. Beim traditionellen, „bäuerlichen“ Lebendrupf werden den Tieren per Hand („Handrupf“) mehrmals im Jahr Daunen abgenommen. Dies geschieht im Rahmen des hormonell gesteuerten Mauserprozesses der Vögel, bei dem altes Gefieder abgestoßen wird und neues Gefieder nachwächst. Die Daunen sind dabei nicht mehr fest angewachsen. Bei vorsichtiger Handhabung kann solch ein Rupfen für die Tiere weitgehend schmerzfrei erfolgen. Problematik Beim Lebendrupf in der gewerblich bis industriell betriebenen Vogelzucht wird jedoch – u. a. auf Grund teils enormer Bestandsgrößen von hunderttausenden Tieren – kaum auf individuelle Mauserfortschritte der Vögel Rücksicht genommen, und in der Regel gering entlohnte Akkordarbeit (hoher Zeitdruck) führt zu stark erhöhtem Stress sowie zu nicht tiergerechten Rupfvorgängen. Das Rupfen – insbesondere bei Gänsen auch in Kombination mit Masthaltung – führt nach Angaben von Tierschutzorganisationen häufig dazu, dass die Vögel unnötig leiden; Knochbrüche und andere Verletzungen bei dieser Art der Daunengewinnung sind keine Seltenheit. Daher steht der Lebendrupf immer wieder in der Kritik von Tierschutzorganisationen. Gütesiegel Für die Verbraucher ist auf Grund nicht vorhandener firmenunabhängiger Gütesiegel zur Daunenherkunft zudem nicht erkennbar, ob als „aus Totrupf“ deklarierte Ware tatsächlich aus entsprechenden Betrieben stammt, und ob „Handrupf-Daunen“ aus Betrieben kommen, die sich an den Zyklus der Mauser halten und möglichst tiergerecht mit ihrem Geflügel umgehen, oder nicht. |





